Module und Lektionen aufbauen
Am Ende hat dein Kurs eine Gliederung, die ein Lernender von oben nach unten durchgeht.
Module hinzufügen
Module sind die großen Abschnitte eines Kurses. Du legst sie im Bereich Aufbau an, den du über deinen Kurs in der Kursliste erreichst: Unten steht ein Feld für den Titel und daneben Modul hinzufügen. Das neue Modul erscheint direkt darüber, ohne dass die Seite wechselt.
Ein Modul trägt selbst keinen Inhalt. Es ist die Klammer um seine Lektionen, und erst die Lektionen darin sind das, was ein Lernender liest, ansieht oder bearbeitet.
Lektionen anlegen
In jedem Modul steht Neue Lektion: Titel eintragen, Art auswählen, hinzufügen. konerio öffnet die neue Lektion danach sofort, denn eine Lektion ohne Inhalt nützt niemandem. Die Art entscheidet, was du dort füllst, und lässt sich später nicht mehr wechseln.
Text schreibst du im Editor, mit Bildern und Links.
Video lädst du in der Lektion hoch; die Datei geht direkt an den Video-Dienst.
PDF wird im Kurs gelesen, ohne dass jemand es herunterladen muss.
Datei ist zum Herunterladen gedacht, etwa eine Vorlage oder ein Arbeitsblatt.
Quiz ist eine Prüfung mit Bestehensgrenze und einer Zahl erlaubter Versuche; die Prüfungen selbst pflegst du in ihrem eigenen Bereich.
SCORM-Paket ist ein fertiger Kurs aus einem anderen Werkzeug.
Einbettung holt fremden interaktiven Inhalt in die Lektion, zum Beispiel von YouTube oder Genially.
Reihenfolge ändern
Module und Lektionen tragen rechts in ihrer Zeile einen Ziehgriff und lassen sich damit umordnen; daneben liegen die Pfeile nach oben und unten für denselben Zweck. Eine Lektion in ein anderes Modul zu verschieben geht über das Kebab am Ende ihrer Zeile. Was im Aufbau oben steht, steht auch beim Lernenden oben.

Was für den Abschluss zählt
Eine Lektion kann Pflicht sein oder nicht. Den Schalter „Pflichtlektion (zählt für den Abschluss)" findest du auf der Lektionsseite selbst, rechts im zugeklappten Bereich „Eigenschaften"; ist er an, trägt die Zeile im Aufbau die Marke Pflicht. Nur diese Lektionen bewegen den Fortschrittsbalken des Lernenden.

Ein ganzes Modul kannst du ebenso ausnehmen. Im Kebab am Modulkopf steht Nicht zum Abschluss zählen; danach trägt das Modul die Marke zählt nicht. Seine Lektionen bleiben sichtbar und bearbeitbar und seine Ergebnisse stehen weiter im Tab „Ergebnisse", aber weder seine Pflichtlektionen noch seine Prüfungen entscheiden über Kursabschluss und Zertifikat. Gedacht ist das für eine Vorprüfung am Anfang oder für Zusatzmaterial.
Ein Kurs, in dem keine einzige Lektion als Pflicht markiert ist, wird nie abgeschlossen. Der Fortschritt bleibt bei 0 %, der Kurs rückt bei niemandem in „Pflichtinhalte erledigt", und ein Zertifikat entsteht nicht.
Wenn der Kurs abschließbar sein soll, markier mindestens eine Lektion als Pflicht. Das ist der häufigste Grund dafür, dass ein fertig aussehender Kurs keine Zertifikate ausstellt.
