Die Zertifikatsvorlage gestalten
Am Ende tragen deine künftigen Zertifikate deine Schrift, deine Farben, dein Logo und deine Unterschrift.
Eine Vorlage anlegen
Die Vorlagen liegen unter Einstellungen → Zertifikate. Im Tab „Vorlagen“ wählst du eine der drei Ausgangsvorlagen und legst sie damit an: „Konerio Modern“, „Klassische Urkunde“ oder „Minimal“. Ohne eigene Vorlage bekommen deine Zertifikate das eingebaute Layout, und das ist kein Fehler, nur schlichter.
Eine deiner Vorlagen ist die Vorgabe und gilt für alle Kurse. Einzelne Kurse dürfen bewusst davon abweichen; welcher Kurs welche Vorlage bekommt, stellst du im Tab „Kurszuordnung“ ein.
Was sich einstellen lässt
Der Tab „Baukasten“ trägt die Gestaltung, und es sind feste Bausteine, kein Code und keine freie Fläche für eigenes HTML. Einstellbar sind Schrift, Akzentfarbe, Textfarbe und die Ausrichtung. Die Schrift entscheidet dabei auch über die Rahmung: Sans Serif bekommt ein Farbband oben, Serif eine schmale Leiste unten, Neutral kommt ohne aus.
Unter „Angaben“ schaltest du ein und aus, was in der Tabelle des Zertifikats steht, und ordnest es mit den Pfeilen um. Geburtsdatum, Zeitraum, Anwesenheit und die Stundenangabe lassen sich abschalten, Kurstitel und Ausstellungsdatum nicht, weil ein Blatt ohne sie nichts nachweist. Fehlt einer Angabe im Einzelfall der Wert, verschwindet ihr Baustein und die übrigen rücken nach.
Ein eigenes Feld ist ein benannter Baustein mit einem festen Wert, etwa die Bezeichnung „Schulungsort“ und dazu „Villach“. Der Wert gilt für jedes Zertifikat aus dieser Vorlage gleich; was von Person zu Person verschieden ist, gehört nicht hierher.
Unter „Bilder“ hinterlegst du das Logo, das mittig im Kopf des Blattes steht, ein Hintergrundbild und die Unterschrift, die unten links erscheint. Für das Hintergrundbild wählst du zusätzlich, wie kräftig es durchkommt. Bei einem hellen, unruhigen Foto schlägt es sonst durch die Beschriftungen durch, und dann hilft eine zurückhaltendere Stufe.
Die Vorschau
Rechts neben dem Baukasten steht die Vorschau, und sie bleibt beim Rollen stehen. Sie ist kein Nachbau, sondern das echte Blatt im Querformat, gezeichnet mit Beispieldaten und einer Nummer, die mit „MUSTER“ beginnt. Über den Schaltern darüber siehst du es auch in den Fällen „Ohne Geburtsdatum“ und „Ohne Anwesenheit“, also mit fehlenden Angaben.
Am Telefon steht dort statt des Rahmens der Weg „Vorschau als PDF öffnen“. Kein Handy-Browser bettet ein PDF verlässlich ein, und ein Querformat wäre auf dieser Breite ohnehin nicht zu lesen.
Nummer und Prüf-Link
Jedes Zertifikat bekommt beim Ausstellen seine eigene Nummer, die dein Kürzel und das Jahr der Ausstellung trägt, und sie steht im Kopf des Blattes. Daran stellst du nichts ein, und abschalten lässt sie sich auch nicht: Ohne Nummer und ohne Aussteller ist das Blatt kein Zertifikat.
Ebenso fest ist der öffentliche Prüf-Link mit seinem QR-Code unten rechts. Wer ihn aufruft, sieht die Angaben des Zertifikats und damit, dass es echt ist. Ein Arbeitgeber oder eine Kammer braucht dafür kein Konto in deiner Akademie.
Die Stundenangabe auf dem Blatt
Die Stundenzahl selbst gehört nicht der Vorlage, sondern dem Kurs. Du trägst sie auf der Kursseite unter „Kursdaten“ ein, die du über die Kursliste erreichst; sie steht dann als Plakette auf der Katalog-Karte und auf dem Zertifikat. In der Vorlage entscheidest du nur, ob der Baustein überhaupt erscheint.
Wie die Zeile heißt, entscheidest du unter Einstellungen → Unternehmen. Dort steht eine Vorgabe; brauchst du für eine Kammer oder einen Verband ein anderes Wort, trägst du es ein, und die künftigen Zertifikate übernehmen es.
Ausgestellt ist ausgestellt
Ein ausgestelltes Zertifikat ändert sich nie mehr. Was du hier einstellst, wirkt ausschließlich auf Zertifikate, die ab jetzt entstehen; bereits ausgegebene behalten ihre Schrift, ihre Farben, ihre Bilder und ihre Beschriftungen, und auch ihr öffentlicher Prüf-Link zeigt weiterhin dasselbe Blatt.
Ein ausgegebenes Blatt wird also nicht überschrieben und nicht neu gezeichnet, und je Person und Kurs gibt es genau ein Zertifikat. Richte deine Vorlage deshalb ein, bevor der erste Kurs abgeschlossen wird, und sieh sie dir vorher in der Vorschau an. Stimmt später etwas nicht, gilt es nur für die Zertifikate, die danach kommen.
