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Vorspulen beim ersten Ansehen sperren

Am Ende kommt ein Lernender in einem Video nicht weiter, als er schon gesehen hat, und kann trotzdem jederzeit zurückspulen.

Aktualisiert am 13. September 2026·4 Min. Lesezeit

Was die Sperre tut

Gesperrt ist allein der Sprung nach vorn über die Stelle hinaus, die der Lernende schon gesehen hat. Zurück darf er immer und beliebig oft, an jede Stelle, die er schon kannte. Wer etwas nicht verstanden hat, hört es also noch einmal; wer die Stunde überspringen will, kann es nicht.

Die Sperre gilt nur beim ersten Durchlauf. Sobald 90 Prozent der Laufzeit erreicht sind, ist das Video frei, auch beim nächsten Öffnen und auf einem anderen Gerät. Wie weit jemand gekommen ist, merkt sich konerio an seiner Einschreibung; ein Verbindungsabbruch setzt ihn nicht zurück.

Wo du sie einschaltest

Du kannst sie auf drei Ebenen setzen, und die feinere schlägt die gröbere. Für den ganzen Kurs steht sie in der Kursliste im Tab „Kursdaten“ als Kästchen „Beim ersten Ansehen nicht vorspulen“.

Für ein einzelnes Modul öffnest du im Tab „Aufbau“ am Modulkopf den Aufklapper „Vorspulsperre einstellen“, gleich neben „Freischaltung einstellen“. Für eine einzelne Lektion steht das Feld auf ihrer Seite rechts unter „Eigenschaften“, und zwar nur bei einer Video-Lektion: An einer Text- oder Datei-Lektion gibt es nichts vorzuspulen.

Modul und Lektion haben drei Werte statt zwei: „Wie der Kurs“ beziehungsweise „Wie das Modul“, „Gesperrt“ und „Frei“. Der erste ist der Normalfall, und er nennt dir in Klammern, was gerade von oben gilt. So kannst du die Sperre für einen ganzen Kurs einschalten und trotzdem ein einzelnes Wiederholungsmodul freigeben.

In der Vorgabe ist die Sperre aus. Kurse, die du vor dieser Änderung angelegt hast, verhalten sich unverändert.

Was der Lernende sieht

Unter dem Video steht eine Zeile: „Beim ersten Ansehen lässt sich nicht vorspulen. Zurück kannst du jederzeit.“ Zieht er den Abspielbalken weiter nach vorn, springt er auf die zuletzt gesehene Stelle zurück. Sobald er die 90 Prozent erreicht hat, verschwindet die Zeile und der Balken lässt sich frei bewegen.

Die Sperre hält jeden, der das Video im Browser ansieht. Sie ist kein technischer Riegel: Wer sich mit den Entwicklerwerkzeugen des Browsers auskennt, kommt daran vorbei. Was konerio dagegen wirklich verhindert, ist das Abkürzen des Abschlusses. Bei eingeschalteter Sperre nimmt der Server keinen Lernstand an, der weit über dem bisherigen liegt.

Für eingebettete Inhalte gilt sie gar nicht, auch nicht für ein eingebettetes Vimeo-Video: Dort gehört der Abspieler dem fremden Dienst, und konerio kann darin nichts steuern. Brauchst du einen belastbaren Nachweis, häng hinter das Video eine Prüfung als Pflichtlektion.

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